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Roboter fungieren wie Diplomaten zwischen IT und Geschäftsprozessen

The author of this articleHenrike Düerkop - Marketing Manager
Die digitale Welt ist nicht länger eine Sache der IT-Spezialisten. Ganz im Gegenteil: das neue digitale Paradigma gilt für alle. Es ist eine neue Sprache und eine neue Denkweise entstanden, die nicht mehr wegzudenken ist. Und es führt kein Weg daran vorbei: Wir müssen uns die Sprache zu eigen machen und die entsprechenden Fähigkeiten erwerben. Die Brücke zwischen IT und Geschäftsprozessen muss neu gebaut werden und Robotic Process Automation (RPA) hilft uns dabei. Software-Roboter fungieren wie Diplomaten zwischen zwei Welten.

Dass Kinder bereits in der Grundschule Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien erlernen, rüstet sie für eine Zukunft, die maßgeblich digital geprägt sein wird. Wer die Schule bereits hinter sich hat, muss sich der Herausforderung im Zusammenhang mit der digitalen Transformation in der Übergangszeit stellen. Schulungen und Weiterbildungen sind erforderlich, um mehr Menschen die binäre Denk- und Arbeitswelt der Computer zu vermitteln.

Kluft

Unternehmen haben computerbezogene Probleme schon zu lange bei IT-Experten ausgelagert, die die Geschäftswünsche so gut wie möglich in eine automatisierte Lösung umgesetzt haben. So ist eine Kluft entstanden, und das Geschäftsprozessmanagement ist dafür mitverantwortlich. Es ist höchste Zeit, dass IT in die Geschäftsprozesse eingebettet wird. Das wurde viel zu lange umgekehrt gehandhabt. Veränderungen werden zu häufig mit technologischen Möglichkeiten gesteuert und es gelingt ihnen genau aus diesem Grund nicht, für dringende Fragen und Herausforderungen des Geschäftsprozessmanagements rechtzeitig passende Lösungen zu finden.

Computer bestimmen zunehmend mit, wie die Herausforderungen angegangen werden. Sie haben unsere Arbeits- und Vorgehensweise verändert. Wer nicht digital denkt, kann in der neuen Umgebung nicht länger Schritt halten. Denken in Begriffen wie Bits und Bytes, In- und Output, Conditions und Loops, ist an der Tagesordnung. Es macht daher auch keinen Sinn, dass in Unternehmen eine kleine Gruppe von IT-Experten alle technologischen Herausforderungen für eine wachsende Zahl an Experten für Geschäftsprozesse auffangen soll. Die Rolle der IT-Abteilung muss für Menschen unterstützt werden, die das technologische Zepter selbst in die Hand nehmen und eigenständig Lösungen finden möchten.
 

Wer nicht digital denkt, kann in der neuen Umgebung nicht länger Schritt halten.

Wenn man erfolgreich sein möchte, muss man mindestens auf zwei Aspekte des digitalen Paradigmas setzen. Erstens: Man muss lernen, komplexe Problemstellungen in Einzelteile zu erlegen und sie modular anzugehen. Die graduelle Verkleinerung des Problembereichs sorgt dafür, dass die Lösung immer näher rückt und sich schließlich von ganz alleine erschließt. Zweitens: Man muss lernen, transparent zu arbeiten und nach dem Peer-to-Peer-Prinzip zu ko-kreieren, querbeet durch Silos im Unternehmen. Dank der Art und Weise, wie Roboter und RPA-Bots aufgebaut sind, können diese beiden Aspekte gut umgesetzt werden.

Betriebsprozess

Es kann nicht genug betont werden, dass einfach alles mit dem Betriebsprozess beginnt. Prozessdenken ist erforderlich, um zu verhindern, dass Menschen und Roboter sich gegenseitig behindern. Wenn Menschen nicht zusammenarbeiten, werden das auch die von ihnen gebauten Roboter nicht tun. Das allein reicht aber nicht aus: Innerhalb des Unternehmens muss es eine breite Eigenverantwortung für die Roboter geben. Wie auch die Menschen sind sie ein Glied im Prozess. Wenn sich der Prozess verändert, müssen auch die Roboter entsprechend verändert werden. 

Roboter sind sehr flexible Arbeitskräfte. Sie zeichnen sich durch Anpassungsfähigkeit aus. Ziel ist "continuous improvement": gemeinsam eine "single source of truth" zu entdecken, zu dokumentieren und die Prozesse kontinuierlich den wirklichen Anforderungen entsprechend zu verbessern. Operative Mitarbeiter, die mit Robotern, ERP-Paketen, Automatisierungen, Workflows, Ticketing-Systemen u.Ä. selbst designen und rationalisieren, sorgen dafür, dass die richtigen geschäftlichen Herausforderungen aufgegriffen werden. Der Roboter ist ein Werkzeug, mit dem der Experte für Geschäftsprozesse die große Herausforderung zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann. 

Der Begriff RPA verweist auf eine Reihe benutzerfreundlicher Werkzeuge, die den Nutzer dabei unterstützen, digital denken zu lernen. Übrigens haben die RPA-Bots auch den Vorteil, dass eine vorhandene digitale Architektur, die "IT-Legacy" nicht tiefgreifend verändert werden muss. Software-Roboter navigieren im bestehenden digitalen Kontext und optimieren dessen Arbeitsweise, indem eine bestimmte Kategorie von Aufgaben - die digital, sich wiederholend und vorhersagbar sind - von den Menschen übernommen wird.

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